Prof. Dr. Dominika Wruk


Dominika Wruk ist Juniorprofessorin für Sustainable Entrepreneurship an der BWL Fakultät der Universität Mannheim. Die Juniorprofessur ist am Institut für Mittelstandsforschung und Entrepreneurship angesiedelt. 

Seit Juni 2017 leitet sie die interdisziplinäre SÖF-Nachwuchsgruppe platforms2share. Die Nachwuchsgruppe erforscht, welche Potenziale genossenschaftliche Modelle und neue Technologien für die Sharing Economy bieten.

Frau Wruk ist auch Teil des Forschungsnetzwerks i-share, in dem ökonomische, soziale und ökologische Wirkungen der Sharing Economy in Deutschland ermittelt werden.

Ein weiteres Forschungsgebiet ist die Entstehung und Diffusion moderner Managementkonzepte und Praktiken. Frau Wruk beschäftigt sich sowohl theoretisch als auch empirisch damit, wie neue Ideen und Konzepte entstehen, Eingang finden in Organisationen, wie sie dort und im organisationalen Feld aufgegriffen und kombiniert werden. Im Rahmen eines DFG-Projektes hat sie dazu promoviert.

Auch die Verbreitung von Praktiken zur Steigerung der Usability und User Experienve von Produkten hat sie erforscht. Aktuell werden die Forschungsergebnisse im Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Usability genutzt. Dabei werden mittelständische Unternehmen beim Kennenlernen, Ausprobieren und Etablieren aktueller Usability und User Experience Ansätze unterstützt.

Dominika Wruk studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und an der Ecole de Management in Bordeaux mit den Schwerpunkten Logistik, Industriebetriebslehre und Internationales Management und promovierte an der Universität Mannheim. Seit Juni 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mittelstandsforschung und am Lehrstuhl für Mittelstandsforschung und Entrepreneurship von Prof. Woywode. Im Herbst 2011 verbrachte Frau Wruk drei Monate als Gastwissenschaftlerin an der Stanford University.


Akademischer Werdegang

seit 2020:
Juniorprofessur für Sustainable Entrepreneurship an BWL-Fakultät der Univeristät Mannheim

seit Juni 2017:
Leitung der SÖF-Nachwuchsgruppe platforms2share; die Nachwuchsgruppe wird vom BMBF mit ca. 2,3 Mio. Euro für 5 Jahre gefördert.

seit März 2013:
wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc) an der Universität Mannheim, Lehrstuhl für Mittelstandsforschung und Entrepreneurship, Prof. Woywode

03/2013:
Promotion zum Dr. rer. pol.
Titel der Dissertation: "The creation and spread of management knowledge – A social constructivist perspective"

06/2008 - 03/2013:
wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Universität Mannheim, Lehrstuhl für Mittelstandsforschung und Entrepreneurship, Prof. Woywode

09/2011 - 12/2011:
Gastwissenschaftler an der Stanford University, USA

07/2007 bis 05/2008:
studentische Hilfskraft an der Universität Mannheim, Lehrstuhl für Internationales Management, Prof. Perlitz

10/2002 bis 05/2008:
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim
Schwerpunkte: Logistik, Industriebetriebslehre, Internationales Management

09/2006 bis 12/2006:
Studium an der Bordeaux Ecole de Management, Frankreich  Schwerpunkt: Internationales Management



News

Masterarbeiten zum Thema Social Impact und Social Innovation zu vergeben (20.08.21)
Welchen Social Impact haben Organisationen? Wie kann der Social Impact mithilfe einer Online-Plattform erhöht werden? Organisationen sind zunehmend mit den Erwartungen konfrontiert, neben wirtschaftlichen Kennzahlen auch Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft zu erfassen und dazu beizutragen, erprobte Praktiken mit positiven Wirkungen zu verbreiten. In zwei empirischen Masterarbeiten sollen Forschungsfragen in diesem Kontext in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner beantwortet werden. mehr...
i-share Report I: Formen, Steuerung und Verbreitung der Sharing Economy in Deutschland (17.06.21)
Der erste i-share Report nimmt die deutsche “Sharing Economy” in den Blick und stellt die Frage, was die Sharing-Economy-Organisationen in Deutschland ausmacht und kennzeichnet. Im ersten i-share Report werden dazu Ergebnisse des i-share Forschungsnetzwerks zusammengefasst, die mehr über Besonderheiten und Merkmale von Sharing Organisationen und ihre Verbreitung in Deutschland verraten. mehr...
ifm co-organizes session on the Potential of Cooperative Models for the Platform Economy at the EUSES (06.05.21)
How can appropriate legal frameworks and cooperative platforms ensure a better distribution of economic gains and secure social rights in the platform economy? Together with Smart Belgium, Pour la Solidarité and the Utrecht University, the ifm organizes this session, that addresses both challenges that major digital platforms bring upon communities across Europe and possible solutions, both at institutional and organizational level, that can counteract these. The session takes place on the second day of the event, on May 27,, 11.30 am - 1.00 pm CET mehr...
The social economy is increasingly seen as a motor for social change, but how can this shift in perspectives be framed to better understand and harness its potential? (28.04.21)
Together with her co-authors, Dominika Wruk from the ifm addresses this question in an article just published in Stanford Social Innovation Review. It is an introduction to a series of articles on the social economy. mehr...
Ifm co-organizes the Social Economy Scientific Conference – Register now for the event on November 24 and 25, 2020 (07.11.20)
The social economy combines economic activity with social impact and may serve as a catalyst for societal change toward more sustainability. Understanding and shaping the current and future role of the social economy is the goal of the Social Economy Scientific Conference. At the two two-day digital event on 24th and 25th November 2020, a vibrant network of distinguished social economy researchers will discuss the potential of the social economy to rethink and reshape socio-economic spaces. mehr...
Sechstes i-share Symposium am 12. Oktober 2020 als digitale Veranstaltung (20.09.20)
Das "Team Digitalisierung im Mittelstand" des ifm stellt auf dem Symposium aktuelle Ergebnisse aus den i-share Wirkungsanalysen vor. Ausgehend von einer quantitativen Befragung unter Sharing Organisationen wurden soziale, ökologische und ökonomische Wirkungen von 20 Sharing Formen modelliert und quantifiziert. Melden Sie sich jetzt für das Symposium oder für einzelne Blöcke an. mehr...
Mit Plattformen gegen Covid-19 – Wie die Siegerprojekte des Hackathon #WirVsVirus Prinzipien der Plattform- und Sharing Economy einsetzen (27.04.20)
Beim Hackathon der Bundesregierung entstand eine Vielzahl an Projekten, die sich an Prinzipien und Organisationsformen der Plattform- und Sharing Economy orientieren und diese auf die Herausforderungen der aktuellen Krise übertragen. Einige der ausgezeichneten Siegerprojekte möchten wir hier vorstellen. mehr...
Plattformen für Nachbarschaftshilfe bündeln Solidarität in Zeiten der Covid-19 Pandemie (17.04.20)
Nachbarschaftshilfeplattformen sind in Zeiten des Coronavirus ein hilfreiches Instrument, um Hilfesuchende und Hilfegebende zu vernetzen. Die Plattformen koordinieren Angebot und Nachfrage und sorgen dafür, dass Vertrauen zwischen Suchenden und Anbietenden geschaffen wird. Wie? Das wird im nachfolgendem Beitrag der auch am ifm wirkenden interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe zur Plattformökonomie "platforms2share" dargelegt. mehr...
Neue Termine gefunden: Das sechste i-share Symposium und zweite platforms2share Forschungskolloquium finden am 12./13. Oktober 2020 statt (14.04.20)
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen um Covid-19 werden wir nun das i-share Symposium und das platforms2share Forschungskolloquium auf den Herbst verschieben. Erfreulicherweise haben wir bereits einen Ersatztermin gefunden, so dass die Veranstaltung am Montag, den 12. Oktober 2020 an der Universität Mannheim stattfinden wird. mehr...
Wie ist das Feld der Sharing Economy strukturiert? Dieser Frage gehen Dominika Wruk, Tino Schöllhorn und Achim Oberg in ihrer aktuellen Veröffentlichung nach. (06.04.20)
In Ihrer explorativen Studie zum Feld der Sharing Economy finden die ifm-ForscherInnen heraus, dass Sharing Organisationen Legitimation und Ressourcen von einem „Disruptiven Feld“ an Organisationen (z.B. Tech-Medien, Venture Capitalists) erhalten, die technologische Innovationen anstoßen und stärken und damit bestehende Industrien und Felder disruptieren. Bisher schenkt dieses Feld insbesondere dominanten Sharing Organisationen (z.B. Airbnb, Uber) Aufmerksamkeit. Die Autoren veröffentlichen das Kapitel in der renommierten Serie „Research in the Sociology of Organizations“. mehr...
Initiativen und Portale des ifm:
Alle News