ifm Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim


Das Institut für Mittelstandsforschung ist eine zentrale Forschungseinrichtung der Universität Mannheim und führt seit fast 30 Jahren Forschungsvorhaben zu aktuellen und strukturellen mittelstandsbezogenen Themen durch. Gegenwärtig arbeiten 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am ifm Mannheim. Seine besondere Stärke liegt in der interdisziplinären Ausrichtung und der Brückenfunktion zwischen Wissenschaft, Politikberatung und Praxis. Die Arbeit des ifm konzentriert sich auf die folgenden vier Forschungsthemen: (1) Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand, (2) Familienunternehmen, (3) Arbeitsmarkt und Selbständigkeit sowie (4) Entrepreneurship.
 

Neuigkeiten aus dem ifm

Bericht aus dem Silicon Valley: What will it take for Germany, Europe’s heavyweight, to stand up to Russia? (24.04.22)
Die USA wundert sich über das zögerliche Verhalten Deutschlands in der Ukraine-Krise. Auch an der Stanford University wird heftig über die geopolitische Lage und angemessene Reaktionen gegenüber Russland diskutiert. Unter anderem am Hoover Institut, einer konservativen Denkfarik der Amerikaner, finden regelmäßig Konferenzen und Seminare zu geopolitischen Themen statt, in denen die Zukunft der Demokratie und der angemessene Umgang mit Russland zentrale Themen sind. Anna Grzymala-Busse, Professorin für Politikwissenschaften an der Stanford University, hat kürzlich in einem Beitrag für die Los Angeles Times am 21. April die amerikanische Einschätzung zur deutschen Politik gegenüber Russland gut wiedergegeben. Und diese Einschätzung ist nicht gerade positiv. mehr...
ifm-Beitrag zum Mittelstandsbericht 2021 der Landesregierung Baden Württemberg (24.04.22)
Die Leistungen des baden-württembergischen Mittelstands bewegen sich nach wie vor auf hohem Niveau, aber die betriebliche Entwicklung zeigt eine gewisse Spreizung: Denn die wirtschaftlich treibenden Kräfte und auch die Beschäftigtenzugewinne kamen in den letzten Jahren eher bei den mittleren und größeren Unternehmen zur Geltung. Demgegenüber haben vor allem die Kleinstbetriebe, Soloselbständigen und Neugründungen spätestens seit 2015 relativ an Bedeutung verloren. Diese Gewichtsverlagerung ist nicht nur in Baden-Württemberg, sondern bundesweit und gleichzeitig in einem breiten Spektrum an Branchen zu beobachten. Und sie ist nicht allein das Ergebnis der Pandemie, denn eine Verlangsamung des Wachstums „von unten“ war teils schon in den Vorjahren zu konstatieren. Gleichwohl wurde die wirtschaftliche Entwicklung im Mittelstand in hohem Maße durch die Begleiterscheinungen der Covid-19-Krise überschattet, deren Auswirkungen derzeit noch nicht in vollem Umfang abzuschätzen ist – zumal der Krieg in der Ukraine weitere Belastungen nach sich zieht. mehr...
Der deutsche Aussenhandel mit Russland bricht ein - die westlichen Sanktionen zeigen Wirkung (21.04.22)
Die deutschen Exporte nach Russland haben sich im März wegen der westlichen Sanktionen infolge des Kriegs gegen die Ukraine mehr als halbiert. Sie brachen um 57,5 Prozent zum Vorjahresmonat auf 1,1 Milliarden Euro ein, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Wenn die bereits beschlossenen Sanktionen des 5. EU Sanktionspaketes umgesetzt werden, wird die Bedeutung Russlands als Handelspartner noch weiter sinken. Viele Länder sperren dann ihre Häfen für russische Schiffe. mehr...
Neuigkeiten aus dem Silicon Valley (19.04.22)
Michael Woywode verbringt sein Forschungssemester an der Stanford University, die sich im Herzen des Silicon Valley befindet. In den nächsten Wochen schildert er seine Eindrücke über die Situation in Amerika, neue Entwicklungen in der Tech-Industrie sowie das Leben im Silicon Valley. Last but not least wird er auch aus dem Innenleben von Spitzenuniversitäten, wie Stanford, Berkeley oder UCLA berichten. mehr...
ifm-Beitrag zum Mittelstandsbericht 2021 der Landesregierung (05.04.22)
Die Leistungen des baden-württembergischen Mittelstands bewegen sich nach wie vor auf hohem Niveau, aber die betriebliche Entwicklung zeigt eine gewisse Spreizung: Denn die wirtschaftlich treibenden Kräfte und auch die Beschäftigtenzugewinne kamen in den letzten Jahren eher bei den mittleren und größeren Unternehmen zur Geltung. Demgegenüber haben vor allem die Kleinstbetriebe, Soloselbständigen und Neugründungen spätestens seit 2015 relativ an Bedeutung verloren. Diese Gewichtsverlagerung ist nicht nur in Baden-Württemberg, sondern bundesweit und gleichzeitig in einem breiten Spektrum an Branchen zu beobachten. Und sie ist nicht allein das Ergebnis der Pandemie, denn eine Verlangsamung des Wachstums „von unten“ war teils schon in den Vorjahren zu konstatieren. Gleichwohl wurde die wirtschaftliche Entwicklung im Mittelstand in hohem Maße durch die Begleiterscheinungen der Covid-19-Krise überschattet, deren Auswirkungen derzeit noch nicht in vollem Umfang abzuschätzen ist – zumal der Krieg in der Ukraine weitere Belastungen nach sich zieht. mehr...
Unternehmer:innen in der COVID-19-Pandemie – Eine Zwischenbilanz nach zwei Jahren (23.03.22)
Die COVID-19-Pandemie hat viele Kleinunternehmer:innen und Soloselbständige vor massive Herausforderungen gestellt. Welche Folgen hatten die Einschränkungen der vergangenen zwei Jahre aus Sicht dieser Gruppe? Wie haben staatliche Hilfsmaßnahmen gewirkt? Und wo gibt es Defizite? Erste Antworten gibt eine aktuelle Studie unter Beteiligung des ifm Mannheim. mehr...
World Procurement Day am 21.03.! (17.03.22)
Der diesjährige World Procurement Day wird sich auch dieses Jahr wieder Fragen nachhaltiger Lieferketten und eines nachhaltigen Beschaffungswesens widmen. An Montag den 21.03. werden dazu viele spannende Vorträge angeboten, an denen einfach online über Zoom teilgenommen werden kann. mehr...
MCEI-Foundertalk mit Marc Mazur von PreviPharma (17.03.22)
Am Dienstag, den 29. März, wird Marc Mazur vom Mannheimer Medizinstartup PreviPharma im MCEI-Foundertalk auftreten. Die Veranstaltung ist wie immer offen und Gäste jeder Art herzlich willkommen. mehr...
Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine: Unter dem Druck der Öffentlichkeit entscheiden sich immer mehr deutsche Unternehmen für einen Abbruch ihrer Geschäftsbeziehungen mit Russland. Richtig so! (17.03.22)
Putins Überfall auf die Ukraine hat für Zehntausende Tote und Verletzte sowie Millionen Geflüchtete gesorgt. Viele deutsche Unternehmen haben sich aus Protest gegen die Invasion von Russland in die Ukraine bereits vom russischen Markt zurückgezogen - unabhängig von den durch die EU und den USA gegen Russland verhängten Sanktionen. Ziel ist es, den Druck auf die politische Führung in Russland zu erhöhen. Russland reagiert nur auf Stärke und Abschreckung. mehr...
Startup Lounge #93 - Noralia (15.03.22)
Wir freuen uns, MARS - Mannheim Runway for Startups von der Hochschule Mannheim als Co-Feature Partner für unsere nächste Startup Lounge begrüßen zu dürfen. Wir werden zusammen Noralia begrüßen! mehr...
Solidarität mit der Ukraine - Russland muss seinen Angriffskrieg sofort stoppen! (01.03.22)
Als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler sind wir entsetzt über die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine. Das russische Militär unter der Führung Wladimir Putins greift die Ukraine an und will das Land und seine Bevölkerung vernichten. Für dieses Verhalten gibt es keine Rechtfertigung. Über die letzten 5 Jahre hinweg haben wir am ifm Mannheim in mehreren von der Volkswagenstiftung finanzierten Projekten mit vielen Wissenschaftlern aus der Ukraine und Russland eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit mit unseren russischen Partnern von der Universität in Krasnojarsk haben wir nun vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse beendet. Die Zusammenarbeit mit unseren universitären Partnern in der Ukraine bleibt dagegen bestehen. mehr...
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