Die Bedeutung des Mittelstands, insbesondere von Familienunternehmen, für die Wirtschaft


Welche Bedeutung haben der Mittelstand und insbesondere Familienunternehmen für die Wirtschaft? Das ifm Mannheim erforscht in diesem Grundlagenbereich die gesamtwirtschaftliche Relevanz und Entwicklung sowie zentrale Unternehmenscharakteristika des Mittelstands, insbesondere von Familienunternehmen in Deutschland. Forschungsleitende Fragen  in diesem Kompetenzfeld sind:

  • Welche Trends gibt es im Mittelstand?
  • Welche Bedeutung hat der Mittelstand im Vergleich zu den übrigen Unternehmen? Wie unterscheiden sich Familienunternehmen von Nicht-Familienunternehmen, insbesondere von den großen börsennotierten Publikumsgesellschaften?

In unserer Forschung steht auch immer wieder die Diskussion um eine praktikable, statistische Erfassung des Mittelstands, insbesondere der Familienunternehmen im Mittelpunkt.

 
Mittelständische Unternehmen, insbesondere Familienunternehmen sind in Politik und Verbänden zwar in aller Munde, bei der tatsächlichen Erfassung ihrer Bedeutung steht man aber immer noch am Anfang. Die gesamtwirtschaftliche Relevanz des Mittelstands bzw. von Familienunternehmen und die Erfassung der Kriterien, die Familienunternehmen von Nicht-Familienunternehmen unterscheiden, sind daher ein zentraler Gegenstand unserer Forschung.
Im Zentrum dieses Kompetenzfeldes stehen deshalb die Definition, Kategorisierung und Quantifizierung der international bekannten Begriffe „Mittelstand“ und „Familienunternehmen“. Den häufig variierenden Definitionen werden klare Kriterien gegenübergestellt, die eine Erforschung vor allem der von Medien und Politik gerne adressierten „Familienunternehmen“ möglich macht. Unsere Erkenntnisse verbessern die Grundlagen für politische Entscheidungen und geben dem Mittelstand, insbesondere Familienunternehmen, in einem zeitdynamischen Sinne, Aufschluss über branchenweite und individuelle Chancen und Risiken. Auf den nationalen Erkenntnissen aufbauend werden die Zahlen für Deutschland auch im internationalen Vergleich analysiert. Insbesondere der europäische Vergleich aber auch der Vergleich mit den emerging economies ist hier von besonderem Interesse.

Projekte zu diesem Thema

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Publikationen

Neuauflage der Studie "Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen" erschienen (16.03.17)
Seit einem guten Jahrzehnt lässt die Stiftung Familienunternehmen regelmäßig die volkswirtschaftliche Bedeutung der deutschen Familienunternehmen von den beiden Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituten Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Institut für Mittelstandsforschung (ifm) Mannheim untersuchen. Nach der neu vorliegenden Studie haben die 500 größten deutschen Familienunternehmen ihren Personalbestand von 2006 bis 2014 um 19 Prozent und damit überproportional gesteigert. Die Gesamtbeschäftigung in Deutschland wuchs im gleichen Zeitraum nur um 14 Prozent, die der 27 DAX-Unternehmen, die nicht im Familienbesitz sind, lediglich um zwei Prozent. Doch das ist nicht die einzig überraschende Erkenntnis der Studie. mehr...
Publikation: Promotion “Topics in Family Business Succession, Technological Foresight & Innovation” (01.08.16)
Am 31.5.2016 schloss Jan Zybura seine Promotion unter dem Titel “Topics in Family Business Succession, Technological Foresight & Innovation” mit der Bestnote "summa cum laude" erfolgreich ab. Die Dissertationsschrift befasst sich in den ersten 3 Kapiteln mit dem Thema Nachfolge in Familienunternehmen und in weiteren 3 Kapiteln mit der Entwicklung neuer technologischer Felder und der Frage, ob und unter welchen Umständen das Silicon Valley replizierbar ist. Im Folgenden finden Sie das Abstract der Dissertationsschrift (in englischer Sprache) und Verweise auf die bereits veröffentlichten Kapitel. mehr...
Familienunternehmen schlagen den DAX: Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Familienunternehmen erschienen (27.11.14)
Die 500 größten Familienunternehmen bauen im Inland Arbeitsplätze auf – im Gegensatz zu den nicht-familiengeführten DAX-Unternehmen. Auch beim Umsatz legen die familiengeführten Unternehmen stärker zu. "Unsere Ergebnisse belegen, dass die Familienunternehmen zurecht als eine tragende Säule des deutschen Erfolgsmodells angesehen werden", sagt Prof. Dr. Michael Woywode, Mitverfasser der Studie und Leiter des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim. mehr...
Soziales Wesen oder kalter Zahlenmensch (04.07.14)
Studie über Familienunternehmen durch die Stiftung Familienunternehmen veröffentlicht.

Mas Rasser, Detlef Keese, Niclas Rüffer, Michael Woywode
Soziales Wesen oder kalter Zahlenmensch
Ein empirischer Vergleich der Einstellungen von Unternehmenslenkern zu Steuern, Standort und Mitarbeitern
mehr...
IfM Artikel gewinnt einen Best Paper Award bei der Family Enterprise Research Conference (FERC) 2014, Portland (USA) (16.06.14)
"Inside CEO Successions in Family Firms: Should the Predecessor Stay Active or Cultivate Roses?" von Jan-Philipp Ahrens, Michael Woywode und Jan Zybura erhält die Auszeichnung am 7. Juni 2014. mehr...
Das Verhältnis von familieninternen geschäftsführenden Gesellschaftern und externen Geschäftsführern (25.11.13)
Ergebnisse zur Studie "Das Verhältnis von familieninternen geschäftsführenden Gesellschaftern und externen Geschäftsführern", die die Forschungsgruppe Familienunternehmen des ifm Mannheim gemeinsam mit der Unternehmensberatung Gabriela Jäcker GmbH erstellt hat. mehr...
Familienunternehmen in Deutschland schaffen viele neue Arbeitsplätze (16.12.11)
„Familienunternehmen sind und bleiben der Jobmotor Nummer eins der deutschen Wirtschaft. Sie leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Arbeitsmarktaufschwung der letzten Jahre“, so Prof. Dr. Dr. h.c. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen. Diese Aussage stützt sich auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Familienunternehmen, die vom Institut für Mittelstandsforschung (ifm Mannheim) sowie vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstellt wurde. mehr...

Vorträge

Vortrag beim Tsinghua MBA Student Family Business Club (Tshinghua University, Beijing, China) (16.04.16)
Am 14. April 2016 hat Jan Zybura (Mitarbeiter des ifm, Bereiche Entrepreneurship und Familienunternehmen) den Tsinghua MBA Student Family Business Club in Beijing getroffen. Im Rahmen des Besuchs der Tsinghua University wurden aktuelle Themen aus Forschung und Praxis mit der nächsten Manager-Generation chinesischer Familienunternehmen diskutiert. mehr...
 
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