Publikation: Science Fiction Prototyping as a Tool to Turn Patents into Innovative Marketable Products


Publikation in Proceedings of the 10th International Conference on Intelligent Environments von Jan Zybura, Volume 18, 2014, Pages 235–246.

Im Papier "Science Fiction Prototyping as a Tool to Turn Patents into Innovative Marketable Products” wird Science Fiction Prototyping (SFP) als Methode vorgestellt, um neue Anwendunsgebereiche für Patente zu erschließen und somit deren Kommerzialisierung zu fördern. Dem Ansatz liegt die Grundhypothese zugrunde, dass viele Patente  - insbesondere aus Forschungseinrichtungen - "brachliegen". Sie stellen folglich Technologie-Prototypen dar, es fehlt jedoch der Schritt zur Realisierung als marktreifes Produkt. SFP, z.B. in Workshops, ermöglicht neue Blickwinkel und hilft neue Technologien im möglichen Zukunftskontext zu betrachten. Dies hilft völlig neue Möglichkeiten und Anwendungsbereiche zu erschließen. Mit Bezug auf die Kontext-Dimension knüpft das Papier an die Veröffentlichung "The role of context in science fiction prototyping: The digital industrial revolution" von Michael Potstada und Jan Zybura an. 
 
Hintergrund: Technology Transfer for a future context – Creative Science Fiction Prototyping

Globalisierung, Turbulenzen an den Finanzmärkten und technologischer Wandel führen zunehmend zu einem Maß an Dynamik, welches die Berechenbarkeit von Zukunftsentwicklungen erheblich erschwert. Unternehmen befinden sich in einem konstanten Innovationswettbewerb und müssen heute Produkte erfinden und entwickeln, die Konsumenten und Herausforderungen der  Zukunft adressieren.

 

Verschiedene Methoden wie die Delphi-Methode, Szenario-Analyse oder Mind Mapping haben sich über Jahrzehnte entwickelt. Kritiker bemängeln jedoch den zu starken Fokus auf die Vergangenheit. Die meisten herkömmlichen Methoden basieren auf einer Quantifizierung historischer Ergebnisse oder aktueller Trends, die nicht in die Zukunft blicken. Eine der großen Herausforderungen in der Forschung im Bereich Ingenieurwesen, Design und zugehörigen Feldern liegt jedoch darin heute schon zu erkennen, was erst mehrere Produktzyklen in der Zukunft relevant sein wird. Future Science gewinnt somit an Bedeutung und gewinnt auch aus einer wissenschaftlichen Perspektive zunehmend an Legitimität.

 


Science Fiction Prototyping (SFP) ist eine neue Methode, die durch den Futuristen Johnson ursprünglich zur Unterstützung der Produkt-Innovation bei Intel eingeführt und geprägt wurde. Während sich physische Prototypen in der Produktentwicklung etabliert haben, sind konzeptionelle Science Fiction Prototypen immer noch unterrepräsentiert. Wir unterstützen die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der SFP, indem wir diese Methode als ein geeignetes Instrument für Unternehmensinnovationsprozesse im „Fuzzy Front End“ sehen und konzeptionell anwenden. Mehr Informationen über diese neue Methode und das sich daraus entwickelnde Forschungsfeld  finden Sie bei der Creative Science Foundation.
 

Zum Ebook und zum Papier gelangen Sie hier


01.07.14

 

Öffentliche Veranstaltungen

Apr
2
Di
Cafe L3, L3 9, 68161 Mannheim
19:30-22:00
Apr
9
Di
Ehrenhof Schloss Mannheim
09.04.1910:00-11.04.1916:00
Apr
16
Di
Usability in Germany - Kompetenzzentrum
Universität Mannheim
09:30-17:00
Mai
7
Di
Cafe L3, L3 9, 68161 Mannheim
19:30-22:00
Mai
28
Di
Cafe L3, L3 9, 68161 Mannheim
19:30-22:00
weitere Veranstaltungen

SCANCOR PhD Workshop and Morning Lectures on Institutional Analysis

Vom 26.-30. August werden täglich zwei international renomierte WissenschaftlerInnen aktuelle institutionalistische Forschungsprojekte vorstellen. Gäste sind herzlich willkommen!

Information for exchange students

Please find an overview of courses for exchange students here.

Newsletter

Hier für den Newsletter eintragen: Registrieren!

Merken & Weiterleiten

Initiativen und Portale des ifm:
Dr. Jan Zybura