BMBF-Nachwuchsforschergruppe am ifm Mannheim: Welche Chancen bieten neue Organisationsformen und Technologien für die Sharing Economy?


Am ifm Mannheim ist unter der Leitung von Dr. Dominika Wruk im Juni 2017 die interdisziplinäre Nachwuchsforschergruppe „platforms2share“ gestartet, die dieser Frage nachgeht. In Zusammenarbeit mit Forschern am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin und am Fraunhofer Institut für Bauphysik in Stuttgart werden Formen der Dezentralisierung in der Sharing Economy auf unterschiedlichen Ebenen erforscht und ihre Wirkungen untersucht. Die sechsköpfige Nachwuchsgruppe wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für fünf Jahre gefördert.

Mit neuen, digitalen Formen des Teilens, Tauschens und Gemeinsam-Nutzens in der Sharing Economy sind hohe Erwartungen bezüglich ihrer Wirkungen verbunden: Eine bessere Ressourceneffizienz oder gesteigerte Teilhabe sind Beispiele möglicher positiver Wirkungen. Bestehende Plattformorganisationen wie Airbnb oder Uber werden in der öffentlichen Debatte jedoch auch zunehmend kritisch betrachtet: Einsparungen und Renten würden zentral abgeschöpft, ökologische Vorteile durch Rebound-Effekte nivelliert, gesetzliche Regelungen umgangen. Eine Frage ist, ob durch neue Technologien (z.B. Blockchain Technologien) und Organisationsformen (z.B. Plattformkooperativen und -genossenschaften) mögliche positive Wirkungen besser erreicht werden.

Diese Frage erforscht die interdisziplinäre Nachwuchsforschergruppe „platforms2share“. Die Nachwuchsgruppe besteht aus der Leitung, vier Doktoranden und einer Forschungsassistenz und untersucht die Ausgestaltungsformen und Wirkungen von Plattformorganisationen. Weitere Informationen zu den Zielen und zum Vorgehen der Nachwuchsgruppe finden Sie hier.

Projektinformationen:

Die Nachwuchsgruppe wird im Rahmen des Schwerpunkts „Sozial-Ökologische Forschung (SÖF)“ im Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA)“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für fünf Jahre gefördert.

Projektlaufzeit: 01.06.2017 – 31.05.2022

Projektvolumen: ca. 2,3 Millionen Euro

Verbundpartner: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin, Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Stuttgart


01.12.17


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