Die Familiennachfolge als Wettbewerbsvorteil! IfM Entrepreneurship Theory & Practice Publikation (VHB: A) für wenige Tage frei verfügbar


New article provides pioneering evidence that a family affiliation of the CEO successor is positively related to post-succession performance. Authored by Jan-Philipp Ahrens, Andrea Calabrò, Jolien Huybrechts, & Michael Woywode.
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Kurzzusammenfassung:
Unter dem Titel "The Enigma of the Family Successor–Firm Performance Relationship: A Methodological Reflection and Reconciliation Attempt" stellen die Forscher eine neue theoretische Konzeptionierung von Familiennachfolgen in Familienunternehmen vor. Sie präsentieren neue empirische Hinweise dafür, dass ein Familienhintergrund, abseits anderen CEO-relevanten Eigenschaften, eine positive "soziale" Kraft ist: Der Familienhintergrund des CEOs spiegelt sich positiv in der Performance der Familienunternehmen wider. Die Forscher argumentieren, dass ursächlich hierfür ist, dass durch die Familiennachfolge das gesammelte Sozialkapital der Familie auf den Nachfolger projiziert werden kann.

Die bisherige Spitzenforschung war davon ausgegangen, dass Familiennachfolger sich eher negativ auf die Performance auswirken. Dem widerspricht die Studie nun klar. Das neue an der Mannheimer Forschung ist, dass Sie auf Basis von über 800 Nachfolgefällen in größeren deutschen Unternehmen, eine den Einfluss einer Vielzahl von CEO-relevanten Eigenschaften beim Nachfolger auf die Performance misst. Dadurch konnte gezeigt werden: Ist ein Nachfolger mit gleich gutem CEO relevanten Humankapital ausgestattet (Führungserfahrung, Branchenerfahrung, Bildung, etc.), so ist der Nachfolger aus der Familie die eindeutig bessere Wahl.

Der Grund für den scheinbaren negativen Einfluss des Familienhintergrund ist oft schlicht fehlendes CEO-relevantes Humankapital, wie z.B. Führungserfahrung oder betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Eigenschaften, die mit einem Familienhintergrund jedoch nicht verwechselt werden sollten. Demnach muss das Ziel also sein, Nachfolger aus der Familie ganz gezielt auf ihre Führungsaufgabe auszubilden und Erfahrungen sammeln zu lassen, da sich so die Wettbewerbsvorteile durch eine Familiennachfolge heben lassen: Intergenerational perpetuiertes Sozialkapital. Tut man dies nicht, so kompensiert dies auch der Familienhintergrund nicht und der Nachfolger schneidet schlechter ab. Interessanter dabei: Insbesondere Erfahrungen aushalb des eigenen Familienbetriebs sind statistisch performancesteigernd, während eine lange Standzeit und Erfarung im eigenen Familienunternehmen häufig mit strategischen Scheuklappen, Status Quo Denken und Performanceeinbußen einhergehen.

Sieht man der Tatsache ins Auge, dass sich jedes Unternehmen irgendwann mit der Nachfolge befassen muss und diese Frage so manchen Unternehmenslenker beschäftigt, so geben diese Forschungsergebnisse klare Handlungsempfehlungen und statistisch abgesicherte, greifbare Ratschläge, welche das formulieren einer geeigneten Nachfolgelösung im jeweiligen Individualfall erleichtern. Die Formel ist einfach: Baut der/die scheidende Firmenlenker/in soziales Kapital in der Gesellschaft und der Belegschaft auf, so wird dies über menschliche Reziprozität in der Nachfolge auch auf die Familienangehörigen, insb. den familiären Nachfolger, projiziert, ein einizigartiger Wettbewerbsvorteil von Familienunternehmen.

Die Arbeit wurde mit zwei internationalen Forschungspreisen ausgezeichnet und zwei weitere Male für solche nominiert. Teilergebnisse der Promotion wurden in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung diskutiert.

Zu den Autoren:
https://www.researchgate.net/profile/Jan-Philipp_Ahrens

https://www.researchgate.net/profile/Andrea_Calabro

https://www.researchgate.net/profile/Jolien_Huybrechts

https://www.researchgate.net/scientific-contributions/66012686_Michael_Woywode


02.02.19

 

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