Neue Erwerbs- und Arbeitsformen: Selbständige Frauen zwischen Beruf und Familie, Professionalität und Marginalität - ein internationaler Vergleich


Die Zahl selbständiger Frauen hat sich seit den 90er Jahren in den meisten europäischen Ländern und ebenso in Deutschland stark erhöht. Ziel des von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Forschungsprojekts war es, Umfang, Gestalt und Entwicklung selbstständiger Erwerbsarbeit von Frauen ländervergleichend zu untersuchen und ihre Bestimmungsfaktoren zu identifizieren.

Obwohl Frauen sich in zunehmendem Maße als Unternehmerinnen betätigen, sind sie im Vergleich zu Männern nach wie vor stark unterrepräsentiert. Gleichzeitig geht die wachsende Zahl an Gründerinnen mit einer Pluralisierung der Erwerbsformen einher, vor allem in Gestalt von Alleinarbeitenden, Heim- und Telearbeit sowie Teilzeit- und Nebenerwerbsselbständigkeit. Daher hatte das von der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Forschungsprojekt zum Ziel, den Umfang sowie die Gestalt und Entwicklung selbständiger Erwerbsarbeit von Frauen ländervergleichend zu untersuchen und deren Determinanten zu identifizieren. Hierbei interessierte, welche Erwerbs- und Arbeitsformen selbständige Frauen verfolgen und wie professionell die zunehmende Selbständigkeit von Frauen im Vergleich zu der von Männern ist. Für die empirische Analyse wurden repräsentative Großerhebungen verschiedener Länder, v.a. Mikrodaten (z.B. European Labour Force Survey, European Social Survey, BIBB/IAB etc.) verwendet.

I. Gründungspotenziale von Frauen im internationalen Vergleich. 

Wie aus früheren Forschungsarbeiten hervor geht, sind geschlechtsspezifische Unterschiede nicht nur im Zugang zu beruflicher Selbständigkeit, sondern bereits in einer der Gründungsabsicht und der Gründungsfähigkeit vorgelagerten Phase erkennbar. Dies gab im Projekt den Anstoß für eine umfassende Analyse des Gründungspotenzials von Frauen und Männern im internationalen Vergleich, wobei nicht nur dem Einfluss individueller Ressourcen (Bildungshöhe und -abschluss, soziales und finanzielles Kapital) sondern auch den länderspezifischen institutionellen Rahmenbedingungen Rechnung getragen wurde. Die letztgenannten wurden durch die unterschiedlichen Wohlfahrtsleistungen, wie z.B. Kinderbetreuung, Mutterschutz, Steuerpolitik, d.h. die institutionellen Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für erwerbstätige Frauen, bestimmt. In diesem Zusammenhang besagte die zentrale Hypothese, dass das Gründungspotenzial von Frauen und Männern nicht nur vom Wunsch zur Gründung, sondern auch von Gründungsfähigkeiten und mithin individuellen und institutionellen Ressourcen und Restriktionen abhängt.

Als zentraler Befund dieser Arbeit ist zunächst festzuhalten, dass in allen 22 untersuchten europäischen Staaten (einschließlich Israel) ein geschlechtsspezifisches Gefälle in der wahrgenommenen Schwierigkeit sich selbständig zu machen besteht. Mit anderen Worten: abhängig beschäftigte Frauen in allen untersuchten west- und osteuropäischen Ländern betrachten die Gründung eines eigenen Unternehmens als signifikant schwieriger als Männer. Das „geschlechtsspezifische Gefälle“ im Gründungspotenzial ist in skandinavischen Ländern, wie z.B. Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, am stärksten ausgeprägt und in südosteuropäischen Ländern, wie z.B. Griechenland, Spanien und Portugal, am geringsten (siehe Abbildung). Es konnte gezeigt werden, dass das “gender gap“ im Gründungspotenzial hauptsächlich auf die geschlechtsspezifische horizontale und vertikale Segregation im ausgeübten Beruf zurückgeht – ein Phänomen, welches in allen untersuchten Ländern vorzufinden ist. Erstens wirkt sich ungünstig aus, dass abhängig beschäftigte Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Pendants signifikant seltener Managementpositionen in der beruflichen Hierarchie besetzen und somit auch über weniger selbständigkeitsrelevantes Knowhow (z.B. Managementkenntnisse) sowie vermutlich auch über geringeres finanzielles und soziales Kapital verfügen. Zweitens macht sich die horizontale berufliche Segregation bemerkbar. Stark segregierte Frauenberufe (Frauenanteil über 80 %) mindern das Gründungspotenzial von abhängig Beschäftigten in West- und Osteuropa. Des Weiteren scheint in allen Ländern eine Beschäftigung im öffentlichen Sektor das Selbständigkeitspotenzial von Frauen negativ zu beeinflussen. So empfinden es abhängig beschäftigte Frauen im verarbeitenden Gewerbe und im Handel als weniger schwierig sich selbständig zu machen als ihre weiblichen und männlichen Pendants im öffentlichen Sektor.

II. Arbeitszeiten und -formen selbständiger Frauen im internationalen Vergleich

Unter der Vielzahl empirischer Befunde ist zunächst hervorzuheben, dass in der Europäischen Union insgesamt knapp zwei Drittel aller selbständigen Frauen alleine arbeiten. In Großbritannien, den Niederlanden und Belgien, wo besonders viele Frauen persönliche und unternehmensorientierte Dienstleistungen erbringen und Formen des Subcontracting und Freelancing weit verbreitet sind, arbeiten sogar drei Viertel aller selbständigen Frauen solo. Hinzu kommt, dass sich in den EULändern die Zahl teilzeitselbständiger Frauen seit Mitte der 90er Jahre insgesamt um über die Hälfte erhöht hat. Die Ursachen des im Vergleich zu Männern geringeren Arbeitspensums sind vor allem in haushaltsspezifischen und institutionellen Faktoren zu suchen. Das „male breadwinnerModell“ dominiert auch bei beruflich Selbständigen, wenngleich dennoch Diskrepanzen zwischen den Ländern ersichtlich werden. In welchem Umfang individuelle Arbeitszeitstrategien zur Lösung der Vereinbarkeitsproblematik erforderlich sind, ist nicht zuletzt von der Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern abhängig und davon, wie viel an Kinderbetreuung durch die Familie, den Staat oder den Markt übernommen wird. D.h. auch in der beruflichen Selbständigkeit korrespondieren bestimmte Arbeitsformen mit den länderspezifischen familienpolitischen Regimen (Leitbild der HausfrauenEhe, modifiziertes Ernährermodell, Doppelverdienermodell usw.) sowie den staatlichen Unterstützungsleistungen (Vorhandensein von Betreuungsplätzen für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren, Erziehungsurlaub, Elterngeld, Steuerpolitik usw.). In 15 von 19 untersuchten west- und osteuropäischen Ländern besteht bei Frauen ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Fürsorgepflicht für ein kleines Kind im Haushalt und einer Teilzeitselbständigkeit. Am stärksten wird dieser in Ländern mit einem konservativen Wohlfahrtssystem ersichtlich. Unternehmerisch tätige Frauen und Männer unterscheiden sich nicht nur in ihren Arbeitsformen, sondern auch im Tätigkeitsprofil. Der Einfluss von Familienverantwortung zeigt sich darin, dass sowohl in den west- als auch süd- und osteuropäischen Ländern die Existenz von kleinen Kindern im Haushalt mit größerer Wahrscheinlichkeit zu einer nicht-professionellen unternehmerischen Tätigkeit führt. Zwar ermutigt Familienverantwortung und damit der Wunsch nach flexiblen Arbeitsformen Frauen zum Schritt in die Selbständigkeit, dieser mündet dann jedoch mit höherer Wahrscheinlichkeit in eine nicht-professionelle Tätigkeit. Dieser Zusammenhang bedeutet keinesfalls, dass es höher qualifizierten Frauen an Flexibilitätsspielräumen mangelt. Im Gegenteil: Gelingt es ihnen, ihren Beruf ausbildungsadäquat in der Selbständigkeit zu verwerten, dann gehen sie zu einem höheren Anteil einer Teilzeittätigkeit nach als selbständige Frauen in nicht-professionellen Berufen. Zudem arbeiten sie öfter zuhause. Ganz offensichtlich bringen also professionelle Tätigkeiten mehr Autonomie und Souveränität im Hinblick auf die Gestaltung der Arbeitszeiten (Teilzeitselbständigkeit) und –orte (Heimarbeit) mit sich.

III. Performance selbständiger Frauen: Zur Rolle beruflicher Segregation 

Die von Frauen geführten Unternehmen (z.B. in Deutschland) besitzen aber auch ein geringeres Beschäftigtenwachstum als die von Männern, da sie seltener Produkt- und Prozessinnovationen einführen und entwickeln. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Einführung von Produkt- und Prozessinnovationen (das „female-male innovation“ gap) sind hauptsächlich auf die berufliche Segregation zurückzuführen. Festzuhalten ist, dass Produkt- und Prozessinnovationen in typischen Männerberufen (Frauenanteil unter 40 %) viel eher entwickelt und implementiert werden. Im Gegensatz hierzu bieten integrierte Berufe (Frauenanteil 40-60 %) sowie (stark) segregierte Frauenberufe (mehr als 60 % Frauen) weniger Gelegenheiten für die Entwicklung und Durchführung von Innovationen. Es ist davon auszugehen, dass typische Frauenberufe (wie z.B. Kranken- und Körperpflege, Kultur- und Erziehungsberufe, Einzelhandel sowie individuelle Beratung), welche überwiegend personen- und serviceorientiert sind, geringere Möglichkeiten bieten, die für die Entwicklung und Umsetzung von Produkt- und Prozessinnovationen wichtigen Ressourcen (wie z.B. technisches und technologisches Know-how) zu erwerben. Gleichzeitig ist die geringere Leistungsfähigkeit der von Frauen geführten Betriebe aber auch auf die geschlechtsspezifische Segregation in der beruflichen Ausbildung zurückzuführen, da zwischen erlernter und ausgeübter Tätigkeit eine enge Verbindung besteht. Somit lässt sich zeigen, dass frauendominierte Ausbildungsberufe (z.B. Geistes- und Erziehungswissenschaften) einen negativen Einfluss auf das Innovationsverhalten und folglich das Beschäftigtenwachstum ausüben, während männerdominierte Ausbildungsberufe (z.B. Natur- und Ingenieurswissenschaften) einen günstigeren Rahmen für die Aneignung von innovationsrelevantem Knowhow bieten.

Projektleitung: Dr. René Leicht Projektbearbeitung: Robert Strohmeyer; Vartuhi Tonoyan
Auftraggeber: Fritz Thyssen Stiftung Kooperationspartner: Prof. Dr. Werner W. Wittmann, Prof. Dr. Walter Müller, Prof. Dr. Manfred, Perlitz, Professor Vered Kraus (Israel), Professor Mohsin Habib (USA), Assistant Professor Siri Terjesen (Australien)
Laufzeit: Mai 2004 bis April 2006
 

Veröffentlichungen

Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften und Büchern mit externer Begutachtung
 
Strohmeyer, Robert; Tonoyan, Vartuhi (2007): Working Part- or Full-Time? On the Impact of Family Context and Institutional Arrangements on Atypical Work: A Cross-National Comparison of Female Self-Employment in Western 
and Eastern Europe, in: Dowling, M.; Schmude, J. (eds.): Empirical Entrepreneurship in Europe. New Perspectives, Edward Elgar: Cheltenham, pp 112-134 
 
Tonoyan, Vartuhi; Strohmeyer, Robert; Leicht, René (2007): Entrepreneurial Potential among Female and Male Employees in Europe. A Resource-Based View, in A. Bührmann und K. Hansen (Hrsg.): Unternehmerinnenbild und 
Unternehmerinnenidentität: Vielfalt in der Unternehmerschaft: Facetten des UnternehmerInnenbildes in Deutschland, LIT-Verlag (Im Erscheinen). 
 
Tonoyan, Vartuhi; Strohmeyer, Robert (2006): Employment Growth and Firm Innovativeness. An Empirical Investigation of Women and Men Owned Small Ventures in Germany, in: Achleitner, A.-K.; Klandt, H.; Koch, L.T.; Voigt, K.-I. (Hrsg.): Jahrbuch Entrepreneurship2005/06. Gründungsforschung und Gründungsmanagement. Springer-Verlag, S.323-353
 
Tonoyan, Vartuhi; Strohmeyer, Robert; Wittmann, Werner W.(2005): Gendered and Cross-Country Differences in the Perceived Difficulty of Becoming Self-Employed: The Impact of Individual Resources and Institutional Restrictions. Frontiers of Entrepreneurship Research, Babson Park, US: Babson College, Wellesley, MA, pp. 57-72 
 
Strohmeyer, Robert; Tonoyan, Vartuhi (2005): Bridging the Gender Gap in Employment Growth: On the Role of Firm Innovativeness and Occupational Segregation. International Journal of Entrepreneurship and Innovation 6(4), 
pp. 259-274
 
Leicht,René; Lauxen-Ulbrich, Maria (2005): Entwicklung und Determinanten von Frauenselbständigkeit in Deutschland. Zum Einfluss von Beruf undFamilie. Zeitschrift für KMU und Entrepreneurship 53 (2): S. 133-149

 

Leicht, René; Lauxen-Ulbrich, Maria; Strohmeyer, Robert (2004): Selbstän-    Leicht, René; Lauxen-Ulbrich, Maria; Strohmeyer, Robert (2004): Selbständige Frauen in Deutschland. Umfang, Entwicklung und Profil, in: KfW Bankengruppe (Hrsg.): Chefinnensache – Frauen in der unternehmerischen Praxis, Physica Heidelberg, S.1-32
 
Beiträge in sonstigen (wissenschaftlichen) Zeitschriften 
 
Leicht, René; Stohmeyer, Robert (2005): Women’s Self-Employment in Europe: Catching Up – At a Crawl, in: Structural Change in Europe 4 - Entrepreneurial Spirit in Cities and Regions, Hagbarth Publications 10
 
Strohmeyer, Robert; Tonoyan, Vartuhi (2005): Selbständige Akademikerinnen: Motive und Chancen, in: KONSENS. Informationen des DeutschenAkademikerinnenbunds 21 (3), S.12-14
 
Präsentationen auf internationalen Konferenzen mit externer Begutachtung 
 
Tonoyan, Vartuhi; Strohmeyer, Robert (2006): Professional versus Non-Professional Self-Employment: Impact of Individual Resources and Institutional Restrictions. A Cross-Country Comparison in Eastern and Western Europe. Paper presented at the Babson College Entrepreneurship Research Conference (BCERC), Kelley School of Business, Bloomington, Indiana, USA, June 8-10
 
Strohmeyer, Robert; Tonoyan, Vartuhi (2006): Part-Time Self-Employment and the Reconciliation of Family and Work: Do Institutions Matter? A 19-Country Study. Paper presented at the Babson College Entrepreneurship Research Conference (BCERC), Kelley School of Business, Bloomington, Indiana, USA, June 8-10
 
Kraus, Vered; Tonoyan, Vartuhi; Strohmeyer, Robert (2006): Are Self-Employed Women A Marginal Work Force? A Comparison between Israel and Germany. Paper presented at the RC 28 ISA Committee on Stratification andSocial Mobility, Nijmegen, the Netherlands, May 11-14
 
Tonoyan, Vartuhi; Strohmeyer, Robert; Leicht, René (2006): Entrepreneurial Potential among Female and Male Employees in Europe: A Resource-Based View. Paper presented at the International Conference on „Entrepreneurial 
Diversity - The Self-Perception of Female and Male Entrepreneurs“, Incubator Center, Gelsenkirchen, Germany, May 19
 
Strohmeyer, Robert; Tonoyan, Vartuhi (2006): Working Part- or Full-Time? The Impact of Welfare-State Institutions on Work Form. A Cross-National Comparison of Women’s Self-Employment in Western and Eastern Europe. 
Paper presented at the „Interdisciplinary European Conference on Entrepreneurship Research (IECER)“,University of Regensburg, Germany, February 22-24.
 
Tonoyan, Vartuhi; Strohmeyer, Robert; Wittmann, Werner W. (2005): Gendered and Cross-Country Differences of Becoming Self-Employed: The Impact of Individual Resources and Institutional Restrictions. Paper presented atthe 
“Babson-Kauffman Entrepreneurship Research Conference (BKERC)”, Babson College, USA, June 9-11
 
Strohmeyer, Robert; Tonoyan, Vartuhi (2005): Gender Gap in Potential Entrepreneurship: The Role of Occupational Sex Segregation and Job Characteristics. A Cross-National Comparison within Western Europe. Paper presented at the G-Forum: 9te Interdisziplinäre Jahreskonferenz zur Gründungsforschung, Friedrich-Schiller University of Jena, November 10-11
 
Tonoyan, Vartuhi; Strohmeyer, Robert (2004): Employment Growth and Firm Innovativeness: Does Gender Matter? Comparison of Female- vs. Male-Owned Ventures in Germany. Paper presented at the “8. Interdisziplinäre Jahreskonferenz zur Gründungsforschung”, Stuttgart, November 3-5
 
Tonoyan, Vartuhi; Strohmeyer, Robert Strohmeyer (2004): How Difficult Is It to Start Own Businesses? An Examination by Gender in 22 Western European Countries, Paper presented at the International Conference on “Entrepreneurship: Contexts, Locales and Values“, University of Paris Dauphine, Paris, OECD, France, September 22-24
 
Strohmeyer, Robert; Tonoyan, Vartuhi (2004): Determinants of Employment Growth in Small Ventures: Comparison of Female vs. Male Owned Businesses in Germany. Paper presented at the Babson-Kauffman Entrepreneurship Research Conference, University of Strathclyde, Glasgow, United Kingdom, June 2-6


 


News

Publikation: Working Part- or Full-Time? On the Impact of Family Context and Institutional Arrangements on Atypical Work (21.06.07)
Strohmeyer, Robert & Vartuhi Tonoyan (2007)
"Working Part- or Full-Time? On the Impact of Family Context and Institutional Arrangements on Atypical Work: A Cross-National Comparison of Female Self-Employment in Western and Eastern Europe." In M. Dowling & J. Schmude (eds.): Empirical Entrepreneurship in Europe. New Perspectives, Cheltenham: Edward Elgar, pp. 112-134.
Professional versus Marginal Self-Employment: On the Impact of Institutional Arrangements and Individual Characteristics. Cross-Gender and Cross-National Comparison within Western Europe (08.06.06)
Vartuhi Tonoyan, Robert Strohmeyer & René Leicht (2006) Professional versus Marginal Self-Employment: On the Impact of Institutional Arrangements and Individual Characteristics. Cross-Gender and Cross-National Comparison within Western Europe. Paper presented at the 2006 Babson College Entrepreneurship Research Conference (BCERC), Kelley School of Business, Bloomington, Indiana, USA, June 8-10.
Are Self-Employed Women a Marginal Work Force? A Comparison between Israel and Germany (11.05.06)
Vered Kraus, Vartuhi Tonoyan & Robert Strohmeyer (2006) Are Self-Employed Women A Marginal Work Force? A Comparison between Israel and Germany. Paper presented at the RC 28 ISA Committee on Stratification and Social Mobility, Nijmegen, the Netherlands, 11-14 May.
 

Personen



Dr. Vartuhi Tonoyan

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