Forschung


Forschung ifm Mannheim

Forschungsbereiche

Das ifm forscht in vier Themenfeldern:

(1) Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand
(2) Familienunternehmen
(3) Arbeitsmarkt und Selbständigkeit
(4) Entrepreneurship

 

Aktuelle Veröffentlichungen

ifm-Beitrag zum Mittelstandsbericht 2021 der Landesregierung (05.04.22)
Die Leistungen des baden-württembergischen Mittelstands bewegen sich nach wie vor auf hohem Niveau, aber die betriebliche Entwicklung zeigt eine gewisse Spreizung: Denn die wirtschaftlich treibenden Kräfte und auch die Beschäftigtenzugewinne kamen in den letzten Jahren eher bei den mittleren und größeren Unternehmen zur Geltung. Demgegenüber haben vor allem die Kleinstbetriebe, Soloselbständigen und Neugründungen spätestens seit 2015 relativ an Bedeutung verloren. Diese Gewichtsverlagerung ist nicht nur in Baden-Württemberg, sondern bundesweit und gleichzeitig in einem breiten Spektrum an Branchen zu beobachten. Und sie ist nicht allein das Ergebnis der Pandemie, denn eine Verlangsamung des Wachstums „von unten“ war teils schon in den Vorjahren zu konstatieren. Gleichwohl wurde die wirtschaftliche Entwicklung im Mittelstand in hohem Maße durch die Begleiterscheinungen der Covid-19-Krise überschattet, deren Auswirkungen derzeit noch nicht in vollem Umfang abzuschätzen ist – zumal der Krieg in der Ukraine weitere Belastungen nach sich zieht. mehr...
Unternehmer:innen in der COVID-19-Pandemie – Eine Zwischenbilanz nach zwei Jahren (23.03.22)
Die COVID-19-Pandemie hat viele Kleinunternehmer:innen und Soloselbständige vor massive Herausforderungen gestellt. Welche Folgen hatten die Einschränkungen der vergangenen zwei Jahre aus Sicht dieser Gruppe? Wie haben staatliche Hilfsmaßnahmen gewirkt? Und wo gibt es Defizite? Erste Antworten gibt eine aktuelle Studie unter Beteiligung des ifm Mannheim. mehr...
Das Gründungspotenzial von Geflüchteten (22.11.21)
Selbstständigkeit spielt auf dem deutschen Arbeitsmarkt mit rund 10 Prozent der Erwerbstätigen nur eine untergeordnete Rolle. Auch zeigen Erhebungen, dass in Deutschland vergleichsweise zurückhaltend gegründet wird und die Gründungsbereitschaft in den letzten Jahren zurückging. Für die Zukunft verheißt dies nichts Gutes. Unternehmensgründungen sind ein wesentlicher Treiber für wirtschaftliche Dynamik, für Wachstum, Innovation und Beschäftigung.
Umso wichtiger erscheint es, die gesellschaftlichen Potenziale für Unternehmertum bestmöglich auszuschöpfen. Viele der Menschen, die im Zuge der Fluchtmigration ab 2013, und dann vor allem ab 2015, nach Deutschland kamen, waren in ihren Heimatländern selbstständig bzw. kamen aus Ländern, in denen Selbstständigkeit und Unternehmensgründungen sehr viel häufiger anzutreffen sind, als in der deutschen Gesellschaft. Dazu kommt, dass sie nicht immer die Voraussetzungen für eine schnelle und optimale Integration in den deutschen Arbeitsmarkt mitbringen. Wären hier Selbstständigkeit und eine Unternehmensgründung nicht eine naheliegende Option gerade für diese Zielgruppe? mehr...
"Gender role (in-)congruity and resource-provider gender biases: a conceptual model". Journal Artikel von Robert Strohmeyer und Vartuhi Tonoyan in wissenschaftlicher Fachzeitschrift erschienen. (14.09.21)
Building on social-psychological theories of descriptive and prescriptive gender stereotypes and extant entrepreneurship literature, the authors establish that gender biases are likely to occur because of resource providers' perceptions of women entrepreneurs at the helm of male-typed start-up ventures to be less competent and agentic, as well as less warm and other-oriented than equivalent male entrepreneurs leading male-typed start-up ventures. The authors discuss the implications of such gender-biased evaluations for the application of stricter performance standards to female-led-male-typed start-up ventures and the likelihood and conditions of resource provision to their companies. The authors further discuss why and when female founder-CEOs of a female-typed (gender-neutral) start-up venture are likely to be overvalued (equivalued) compared to equivalent male founder-CEOs. The authors also develop propositions on additional contingency factors and mediators of the gendered evaluations of founder-CEOs and their start-up ventures, including resource providers' “second-order” gender beliefs, the high-cost versus low-cost resource commitment, individual differences in gender stereotyping and the perceived entrepreneurial commitment of the founder-CEO. The authors conclude by suggesting some practical implications for how to mitigate gender biases and discrimination by prospective resource providers.



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Migrantenunternehmen werden zum Hoffnungsträger (02.02.21)
ifm der Universität Mannheim berät Bundesregierung mit Expertise zu migrantischen Unternehmen

Neue Unternehmen befördern wirtschaftliche Erneuerungen und Wandel, doch das Gründungsgeschehen in Deutschland hat – schon vor der Pandemie – beständig nachgelassen. In dieser Situation avancieren Zugewanderte zum Hoffnungsträger der Wirtschaftspolitik. Denn die Zahl von Selbständigen mit ausländischen Wurzeln ist in den letzten Jahren beständig gestiegen und gleichzeitig auch ihr Beitrag für Innovation, Beschäftigung und die Internationalisierung des Mittelstands. Dies sind nur einige der Befunde, auf welche die Gründungs- und Migrationsforscher René Leicht, Ralf Philipp und Michael Woywode vom Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim in einer Expertise verweisen, die sie im Auftrag der Bundesregierung erstellten. Die wachsende „Migrantenökonomie“ ist eines von vielen Themen, welche derzeit in der „Fachkommission Integrationsfähigkeit“ beraten werden. mehr...
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