Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand


Das Forschungsteam "Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand" untersucht ausgewählte Fragestellungen im Rahmen der Mittelstandsforschung. Drei übergeordnete Themenbereiche stehen hierbei im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten:

Innovation und Wandel durch Netzwerke

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen vor großen Herausforderungen: Wie können sie in immer komplexeren technischen Umwelten innovieren und sich verändern, und dabei gegenüber großen Konzernen wettbewerbsfähig bleiben? Diese Herausforderungen können KMU häufig nur in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen meistern. Dabei stehen ihnen verschiedene Organisations­formen zur Verfügung: Bilaterale Verträge, strategische Allianzen, temporäre und permanente Netzwerke. Welche Formen sind in welcher Situation geeignet? Wie können Sie ausgestaltet werden, um Innovationen und Wandel voranzutreiben? Diesen und ähnlichen Fragen geht das ifm Mannheim in empirischen Studien nach.

Entstehung und Verbreitung von Management Know How

Mit der Einführung moderner Managementkonzepte – wie etwa Lean Management oder Blue Ocean Strategy – werden häufig hohe Erwartungen verknüpft: Eine Reduktion von Durchlaufzeiten oder die Identifikation neuer Wachstumsfelder sind typische Ziele, die mit der Implementierung angestrebt werden. In der Folge ist in den vergangenen Jahrzehnten eine Vielzahl von Managementkonzepten entstanden und verbreitet worden. Was aber macht Managementkonzepte erfolgreich? Das ifm Mannheim untersucht eine Vielzahl an Managementkonzepten, die gleichzeitig in der Literatur diskutiert, von Beratungen propagiert und von Unternehmen eingesetzt werden.

Wettbewerbsfähigkeit deutscher IT-Unternehmen

Softwareanwender fordern zunehmend einfach zu bedienende Software. Dies stellt kleine und mittlere IT-Unternehmen in Deutschland vor neue Herausforderungen. Viele haben ein fundiertes technisches Know-How, sie besitzen aber nur eingeschränkte Kenntnisse zur systematischen Verbesserung der Bedienbarkeit (Usability) von Software. Als Folge hinken sie im internationalen Wettbewerb hinterher. Wie können kleine und mittlere IT-Unternehmen in Deutschland ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern? Das ifm Mannheim erforscht Hemmnisse und Chancen zur Verbreitung von Usability-Praktiken im Mittelstand, erarbeitet Strategien zur Verbreitung dieses Know-Hows und beteiligt sich aktiv an Initiativen zur Umsetzung dieser Strategien.

Forschungsbereichsleiter

Prof. Dr. Achim Oberg
Raum:  214
Telefon:  +49 621 1812968
E-Mail:  

Forschungsteam

Pavel Dimitrov Chachev
Raum:  213
E-Mail:  
Elisabeth Ebert
Raum:  211
Telefon:  +49 621 1812633
E-Mail:  
Olaf Kellermeier
Telefon:  +49 621 1813604
E-Mail:  
Rebecca Kienast
Raum:  214
E-Mail:  
Dr. Ata Makarem
Raum:  213
E-Mail:  
Alexander Mitterle
E-Mail:  
Tino Schöllhorn
Raum:  214
Telefon:  +49 621 1813532
E-Mail:  
Prof. Dr. Dominika Wruk
Raum:  103
Telefon:  +49 621 1812887
E-Mail:  
 

Affiliierte ForscherInnen

Moritz Bischof
Raum:  211
Telefon:  +49 621 1813532
E-Mail:  
Johannes Britsch
E-Mail:  
Till Dehne-Niemann
Raum:  201
Telefon:  +49 621 1813474
E-Mail:  
 

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte

 

Forschungsprojekte

i-share: Forschungsprojekt zur Wirkung der Sharing Economy in Deutschland
Welchen Beitrag leisten Geschäftsmodelle der Sharing Economy zum nachhaltigen Wirtschaften in Deutschland? Dieser Frage möchten wir im Rahmen einer Forschungsplattform unter Beteiligung von Organisationen der Sharing Economy durch eine systematische Analyse verschiedener Modelle und durch eine großzahlige Erhebung nachgehen.
platforms2share: Interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Plattformökonomie
Welche Chancen bieten genossenschaftliche Modelle und die Blockchain-Technologie für die Sharing Economy? In Zusammenarbeit mit ForscherInnen am Fraunhofer IBP in Stuttgart und der Universität Hamburg werden am ifm Formen der Dezentralisierung in der Sharing Economy auf unterschiedlichen Ebenen erforscht und ihre Wirkungen untersucht. Das Forschungsprojekt wird im Rahmen des Schwerpunkts „Sozial-Ökologische Forschung (SÖF)“ im Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA)“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für fünf Jahre gefördert.
DFG Projekt: Diffusion und Adaption moderner Managementkonzepte
Im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsprojektes „Diffusion und Adaption moderner Managementkonzepte“ wird der Frage nachgegangen, ob und wie moderne Managementkonzepte auch für die besonderen Gegebenheiten von KMU nutzbar gemacht werden können. Dabei beschränkt sich die Untersuchung nicht auf einzelne Managementkonzepte, sondern es werden explizit die Beziehungen zwischen den Konzepten berücksichtigt und deren Einfluss auf Diffusion und Wirkung analysiert.
Intranet-Kommunikation in Post-Bürokratischen Organisationsformen
Neue Informations- und Kommunikationstechnologien vereinfachen Selbstabstimmungsprozesse in Organisationen. Wie wird in einer post-bürokratischen Organisation mittels Intranet-Technologien kommuniziert?
Isomorphie organisationaler Selbstdarstellung im Internet
Wie unterscheiden sich Organisationen in ihrer Selbstdarstellung im Internet? Inwieweit sind isomorphe Tendenzen zu beobachten?
Koordinierte Unternehmensnetzwerke
Wie sind KMU-Netzwerke organisiert und welchen Einfluss hat die gewählte Organisationsstruktur auf Innovation? – Unternehmen schließen sich vermehrt zu strategischen Allianzen, Clustern oder anderen Formen von Unternehmensinitiativen zusammen. Im Rahmen des Forschungsprojekts "krea•nets - Koordinierte Unternehmensnetzwerke" untersucht das ifm Mannheim zusammen mit Kooperationspartnern aus Forschung und Praxis, welche Organisationsstrukturen koordinierter Netzwerke mit Innovation in Verbindung stehen.
Legitimation im Organisationalen Feld
Wie ist die Legitimation von Organisationen in einzelnen organisationalen Feldern verteilt?
Mapping Business Concepts
Inwieweit kann man das Internet nutzen, um die Diffusion von Managementkonzepten zu verstehen?
Q-KNOW: Relationale Qualität: Qualitätsentwicklung durch kooperative Netzwerke und Kooperationsportfolios
Das Projekt geht der Frage nach wie die Qualitätsentwicklung in der Wissenschaft durch Kooperationen vorangetrieben werden kann. In einem Mixed-Methods-Design wird dazu empirisch analysiert wie sich die Kooperationen von Organisationen, die wissenschaft­liches Wissen produzieren, sich im Zeitverlauf entwickelt haben; welchen Anteil und Einfluss interorganisationale Kooperationsnetzwerke daran haben, welche Kooperations­portfolios von wissensproduzierenden Organisationen in Deutschland entstanden sind und wie diese für die wissenschaftliche Qualitätsentwicklung auf Organisationsebene genutzt werden und zukünftig noch besser genutzt werden können.
Social Software for Social Entrepreneurs
Neue Web 2.0 Technologien versprechen kleinen sozialen Initiativen, mit geringen Mitteln eine vergleichsweise große soziale Wirkung zu erzielen. Während diese Hoffnung schon vielfach beschrieben wurde, wurden bisher nur wenige konkrete Projekte tatsächlich wissenschaftlich begleitet. Das ifm erforscht in Kooperation mit der Plattform GmbH, einer Ausgründung von Mitarbeitern der Universität Mannheim, den Einsatz von Web 2.0 Technologien am Beispiel der sozialen Initiative „Kinder laufen für Kinder“, die Spendenläufe für die SOS-Kinderdörfer organisiert.
Spitzencluster "Forum Organic Electronics"
Gemeinsame Spitzenleistungen von Wirtschaft und Wissenschaft sind der Schlüssel zu nachhaltigen Erfolgen. Der Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat daher nach den besten Clusterstrategien gesucht.
Wettbewerbsstrukturen im Internet
Lassen sich verborgene Wettbewerbsbeziehungen zwischen Organisationen ermitteln indem man die Positionen der Unternehmen im Internet systematisch erfasst?

Anwendungsorientierte Projekte

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung und beim Einstieg in Building Information Modeling (BIM). Das Zentrum wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) in den Jahren 2017-2022 gefördert.
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, die Usability Ihrer Maschinen, Produkte und Softwarelösungen zu verbessern. Auf diese Weise können die Potenziale der Digitalisierung realisiert und die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen gestärkt werden. Das Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) in den Jahren 2017 - 2022 gefördert.
BIMiD: Ein Modellobjekt für die deutsche Bau- und Immobilienindustrie
Im Rahmen des BMWi-finanzierten Forschungsprojekts BIMiD wird ein reales Bauvorhaben wissenschaftlich begleitet, um die Verwendung offener E-Business-Standards bei der Planung, Realisierung und dem Betrieb einer Immobilie systematisch sowie das interdisziplinäre Arbeiten mit der BIM-Methode zu untersuchen.
Usability in Germany - Kompetenzzentrum
Das UIG Kompetenzzentrum zielt darauf ab, mittelständische deutsche Unternehmen für die Relevanz des Themas Usability zu sensibilisieren und das notwendige Know-how für eine erfolgreiche Implementierung von Usability-Praktiken zu vermitteln. Hierfür wir dein Ansatz bestehend aus zwei Teilschritten verfolgt: Zum einen wird ein Managementkonzept zur übersichtlichen Bündelung von Usability-Wissen entwickelt. Zum anderen wird ein Netzwerk bestehend aus mittelständischen Softwareproduzenten und Anwenderunternehmen sowie Usability- und UX-Experten aufgebaut.
Die Gebrauchstauglichkeit von Anwendungssoftware als Wettbewerbsfaktor für kleine und mittelständische Unternehmen
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat das Konsortium bestehend aus dem ifm Mannheim, dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik von Prof. Mädche an der Universität Mannheim, dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik von Prof. Wallach an der Fachhochschule Kaiserslautern und der ERGOSIGN GmbH mit der Bearbeitung des Themas „Die Gebrauchstauglichkeit von Anwendungssoftware als Wettbewerbsfaktor für kleine und mittelständische Unternehmen“ beauftragt.
Internet/Intranet für KMU
Welche Internet/Intranet-Technologien für KMU setzen sich durch?
 

Aktuelle Informationen

Welche Wirkungen hat die Sharing Economy in Deutschland? Der i-share Report III ist nun online und bietet Antworten auf diese Frage (10.06.22)
Verschiedene Modelle der Sharing Economy versprechen, in unterschiedlicher Form zu Nachhaltigkeitszielen beizutragen. Leider fehlte bisher die Datengrundlage, um beurteilen zu können, welche Geschäftsmodelle und Organisationsformen welche spezifischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Wirkungen in Deutschland haben. Im Rahmen von i-share wurde ein Ansatz entwickelt und umgesetzt, um diese Forschungslücke zu schließen. Im i-share Report III werden Ergebnisse der Forschungsarbeiten vorgestellt. Herausgegeben wird der Report von Dominika Wruk und Achim Oberg vom ifm. mehr...
i-share Report II: Arbeiten in der Sharing Economy in Deutschland (09.11.21)
Die Sharing Economy revolutioniert traditionelle Beschäftigungsverhältnisse und hat auf verschiedenen Wegen weitreichende Einflüsse auf die moderne Gesellschaft und Arbeitswelt: Der zweite Report des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten i-share Forschungsnetzwerks fokussiert sich auf die Aspekte des Arbeitens in der deutschen “Sharing Economy”. mehr...
Stellenausschreibung Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Team Digitalisierung (16.07.21)
Am Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim ist im Team Digitalisierung zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) (E 13 TV-L, 50%) zu besetzen. Die Stelle ist vorerst befristet auf sechs Monate zur Bearbeitung eines Arbeitspakets im Forschungsprojekt Q-KNOW. mehr...
i-share Report I: Formen, Steuerung und Verbreitung der Sharing Economy in Deutschland (17.06.21)
Der erste i-share Report nimmt die deutsche “Sharing Economy” in den Blick und stellt die Frage, was die Sharing-Economy-Organisationen in Deutschland ausmacht und kennzeichnet. Im ersten i-share Report werden dazu Ergebnisse des i-share Forschungsnetzwerks zusammengefasst, die mehr über Besonderheiten und Merkmale von Sharing Organisationen und ihre Verbreitung in Deutschland verraten. mehr...
ifm co-organizes session on the Potential of Cooperative Models for the Platform Economy at the EUSES (06.05.21)
How can appropriate legal frameworks and cooperative platforms ensure a better distribution of economic gains and secure social rights in the platform economy? Together with Smart Belgium, Pour la Solidarité and the Utrecht University, the ifm organizes this session, that addresses both challenges that major digital platforms bring upon communities across Europe and possible solutions, both at institutional and organizational level, that can counteract these. The session takes place on the second day of the event, on May 27,, 11.30 am - 1.00 pm CET mehr...
Initiativen und Portale des ifm:
Lukas Pieroth
i-share: Forschungsprojekt zur Wirkung der Sharing Economy in Deutschland
Lucy von Ahlften
DFG Projekt: Diffusion und Adaption moderner Managementkonzepte
Rebecca Kienast
platforms2share: Interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Plattformökonomie
Lucy von Ahlften
Dominik Tkalcic
Olaf Kellermeier
Dominik Tkalcic
Lukas Pieroth
Dr. Ata Makarem
Intranet-Kommunikation in Post-Bürokratischen Organisationsformen
Koordinierte Unternehmensnetzwerke
Isomorphie organisationaler Selbstdarstellung im Internet
Wettbewerbsstrukturen im Internet
Tino Schöllhorn
Spitzencluster "Forum Organic Electronics"
Prof. Dr. Dominika Wruk
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
Alexander Mitterle
Mapping Business Concepts
Legitimation im Organisationalen Feld
Social Software for Social Entrepreneurs
Q-KNOW: Relationale Qualität: Qualitätsentwicklung durch kooperative Netzwerke und Kooperationsportfolios
Elisabeth Ebert
Pavel Dimitrov Chachev
Olaf Kellermeier
BIMiD: Ein Modellobjekt für die deutsche Bau- und Immobilienindustrie
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
Die Gebrauchstauglichkeit von Anwendungssoftware als Wettbewerbsfaktor für kleine und mittelständische Unternehmen
Usability in Germany - Kompetenzzentrum
Prof. Dr. Dominika Wruk
Moritz Bischof
Dr. Ata Makarem
Rebecca Kienast
Internet/Intranet für KMU
Tino Schöllhorn
Alexander Mitterle
Prof. Dr. Achim Oberg
Elisabeth Ebert
Pavel Dimitrov Chachev
Johannes Britsch
Till Dehne-Niemann
Johannes Britsch
Moritz Bischof
Till Dehne-Niemann