Familienunternehmen in Deutschland schaffen viele neue Arbeitsplätze


„Familienunternehmen sind und bleiben der Jobmotor Nummer eins der deutschen Wirtschaft. Sie leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Arbeitsmarktaufschwung der letzten Jahre“, so Prof. Dr. Dr. h.c. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen. Diese Aussage stützt sich auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Familienunternehmen, die vom Institut für Mittelstandsforschung (ifm Mannheim) sowie vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstellt wurde.

Die Studie eruiert die 500 größten Familienunternehmen und deren Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung und vergleicht Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung mit der Gesamtwirtschaft sowie mit den DAX-Unternehmen[1]. In der statistischen Gesamtschau haben die Familienunternehmen zwischen 2006 und 2010 ihre Mitarbeiterzahl im Inland um 9% aufgebaut, die DAX-Unternehmen haben in demselben Zeitraum die Inlandsbeschäftigung um 7 % reduziert. Im Jahr 2010 sind bei den Top 500 der Familienunternehmen 3,6 Mio. Menschen im Inland beschäftigt, bei den Dax-Unternehmen nur noch 1,4 Mio.

 

[1]ohne die im DAX-Familienunternehmen Beiersdorf, Henkel, Metro und Merck.


16.12.11


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