Ergebnisworkshop "Erfolgsfaktoren in Mehrgenerationen-Familienunternehmen" ein voller Erfolg


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Der Ergebnisworkshop zur Vorstellung der Ergebnisse des ifm- Forschungsprojekts "Erfolgsfaktoren in Mehrgenerationen-Familienunternehmen", den das ifm Mannheim gemeinsam mit dem Verband Die Familienunternehmen/ASU am 10.2.2015 durchführte, brachte über 100 interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer nach Mannheim.

Neben der Vorstellung der Forschungsergebnisse durch den Institutsleiter, Professor Michael Woywode, und den Forschungsbereichsleiter Familienunternehmen, Dr. Detlef Keese, erwartete die Zuhörerinnen und Zuhörer ein vielfältiges Programm aus Vorträgen sowie eine hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion.

Den Anfang machte Dr. Caroline von Kretschmann, geschäftsführende Gesellschafterin des Europäischen Hofs, des einzigen 5-Sterne-Hotels in Heidelberg. Sie erläuterte sehr anschaulich die unterschiedlichen Handlungsdimensionen und die sich daraus ergebenden Konfliktfelder für Familienunternehmens anhand des Drei-Kreise-Modells von Taguiri und Davis. So zeigte sie an Beispielen aus ihrem eigenen täglichen Unternehmerinnenalltag, wie sich die Kommunikationsformen in den drei Kreisen Unternehmen, Eigentum und Familie unterscheiden können und wie wichtig es ist, dass man sich immer bewußt macht, in welcher Rolle gerade kommuniziert wird und welche Form jeweils angemessen ist.

Dr. Alexander Selent, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Fuchs Petrolub SE in Mannheim, zeigte die Erfolgsfaktoren dieses besonderen Familienunternehmens, das bereits in dritter Generation eine bemerkenswerte Entwicklung aufzeigt.

Professor Woywode und Detlef Keese stellten die Ergebnisse der ifm Studie für die unterschiedlichen Dimensionen von Familienunternehmen vor. Dabei lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Tradition sowohl des Unternehmens als auch der jeweiligen Unternehmerfamilien, die in besonderer Weise zum Überleben der Familienunternehmen beitragen können. In die Studie waren sieben Mehrgenerationen-Familienunternehmen eingebunden, die eine große Bandbreite in Bezug auf Entwicklung, Alter, Organisation und familiäre Einbindung aufweisen. In allen Unternehmen wurden Geschäftsführer und führende Familienmitglieder in Interviews nach den entscheidenden Links zwischen Familie und Unternehmen befragt. Im unten stehenden Executive Summary sind die wichtigsten Punkte diesbezüglich zusammengefasst.

Die anschließende Podiumsdiskussion zum Thema "Tradition: Entbehrlicher Ballast oder notwendiges Fundament für die unternehmerische Zukunft" zeigt noch einmal eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Gewichtungen zu diesem Thema in den einzelnen Unternehmen sein können. Teilnehmende waren Dr. Caroline von Kretschmann vom Europäischen Hof in Heidelberg, Simon Engelhorn, geschäftsführender Gesellschafter des Mannheimer Modehauses Engelhorn, Professor Günther Strunk, Leiter des Hamburger Instituts für Familienunternehmen und Jan Klaus Tänzler, ifm-Mitarbeiter im Team Familienunternehmen aber auch Gesellschafter bei William Prym, dem ältesten industriellen Familienunternehmen in Deutschland. Unter der Moderation von Petra Gessner kamen alle vier zu dem Ergebnis, dass die Antwort nicht Entweder - Oder sondern Sowohl - Als auch lauten muss. Tradition ist zweifellos ein starker Pfeiler für die Familie, aber auch für die Mitarbeiter im Unternehmen, sie sollte aber nicht zum Hemmschuh für notwendige Umstrukturierungen oder innovative Weiterentwicklungen werden.


12.02.15

 

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