Dr. Maria Alexopoulou


Maria Alexopoulou promovierte an der FU Berlin mit einer Dissertation am John -F.- Kennedy Institut mit dem Titel „Ethnic Foreign Policy in den Vereinigten Staaten von Amerika: Die Griechisch-Amerikaner (1964-1978)“. Sie beschäftigt sich als akademische Mitarbeiterin, als Public und Oral Historian mit der Geschichte und Gegenwart der Einwanderungsgesellschaft Deutschland. Aktuell arbeitet sie an ihrem Postdoc-Forschungsvorhaben zu den Wirkungsweisen von Rassismus auf die Einwanderungsgesellschaft Deutschland. Zur Zeit ist sie Research Fellow des Lehrstuhls für Zeitgeschichte und Projektmitarbeiterin im Team Neue Selbstständigkeit am Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim.
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Forschungsinteressen

  • Migrationsforschung, Neuere Deutsche Migrationsgeschichte
  • Geschichte und Theorie des Rassismus
  • Oral History Projekte
  • Public History Projekte, Archivierungsprojekte
  • Amerikanische Geschichte (Schwerpunkt Außenpolitik und Ethnizität)
     

Projekte

Publikationen

Monografien

„Ethnic Foreign Policy und Idenditätsbildung: Die Griechisch-Amerikaner (1964-1978)“, Transatlantische Historische Studien, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2010.

Genealogie der Familie Engelhorn, Privatdruck, Friedrich Engelhorn-Archiv e.V., Mannheim 2004.

In Bearbeitung: Deutschland und die Einwanderung – Eine andere Geschichte, Reclam Sachbuch (geplantes Erscheinen 2020)

Beiträge/Mitherausgabe

„Migration im Quadrat: 25 Mannheimer Biographien“, Nieß, Ulrich/Gassert, Philipp (Hg.), Mannheim 2016. (Beiträge zu: Ageliki Gountenidou, Mario Di Carlo, Talat und Inas Kamran, Berhanu Berhe, Nazan Kapan, Tefik Ramadani, Emilia Engel, Aminata Dico).

Aufsätze in Sammelbänden

Translokale Identität – Die Vereinnahmung der Stadt im „Nicht-Einwanderungsland“, in: Schulz, Kristina/ Bernstorff, Wiebke von/Klapdor, Heike (Hg.), Grenzüberschreitungen: Migrantinnen und Migranten als Akteure im 20. Jahrhundert, Frauen im Exil, Bd.11, München 2019, S. 180-190.

Im Erscheinen: ‘Ausländer’ – A racialized concept? ‘Race’ as Analytical Concept in Contemporary German Immigration History, in: Arghavan, Mahmoud/Hirschfelder, Nicole u. a. (Hg.), Who Can Speak and Who is Heard/Hurt? – Facing Problems of Race, Racism and Ethnic Diversity in the Humanities in Germany, transcript Verlag, Bielefeld 2019, S. 41–63.

Im Erscheinen: mit Michael Woywode, Wie kann man Gründer mit Migrationshintergrund befähigen – Kulturelle Unterschiede und ihre Rolle in der Gründungsberatung. Eine kritische Reflexion, in: Seifried, Jürgen/ Ertelt, Bernd-Joachim/Frey, Andreas (Hg.), Beruf, Beruflichkeit, Employability,  wbV (Bertelsmann Verlag), 2019.

Zeitschriftenaufsätze

Rassismus als Kontinuitätslinie in der Bundesrepublik Deutschland, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 38/39, 2018.

Vom Nationalen zum Lokalen und zurück? Zur Geschichtsschreibung in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland, in: Archiv für Sozialgeschichte 56, 2016, S. 463-484.

Die Nationale Jugendorganisation des Metaxas-Regimes (1936-41) – Instrument der Umwandlung Griechenlands, in: Bulletin für Faschismus- und Weltkriegsforschung, 17 (2001), S. 36–65.

Broschüre

„Interkulturelle Beratung“? Ansätze bei der Gründungsberatung in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland – eine kritische Reflexion, ifm Mannheim (Hg.), IQ-Netzwerk Baden-Württemberg, Mannheim 2014.

Artikel

Producing Ignorance: Racial Knowledge and Immigration in Germany, in: historyofknowledge.net, 25.07.2018.

Blinde Flecken innerhalb der zeithistorischen Forschung in Deutschland. Eine Antwort auf Martin Sabrows Kommentar „Höcke und Wir“, in: Zeitgeschichte-online, Februar 2017.

Work in progress

Rassistisches Wissen in der Transformation der Bundesrepublik Deutschlands zur Einwanderungsgesellschaft (1945-1999) (Habilitationsprojekt)
 

Vorträge 2019

Counter Stories vs. „Opferplot“. Rassismuserfahrungen und migrantische Gegenstrategien in den 1970er-1980er Jahren, Migration, Gewerkschaft und soziale Bewegungen in der (west-)deutschen Nachkriegsgesellschaft, IMIS, Universität Osnabrück, 1.-2.3.2019.
 
Migration, Rassismus und Rechtspopulismus seit der Wiedervereinigung, Wer ist ein Flüchtling? Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts, Altes Schloss Dornburg, Jena, 4.-6.7.2019.
 
Blicke auf Migrant*innen als politische Akteur*innen im „Nicht-Einwanderungsland“ Deutschland. Eine Analyse aus postkolonialer und postnationalsozialistischer Perspektive, Theodor-Heuss-Kolloquium: Democracy Revisited. Praktiken, Ordnungen und Begrenzungen der liberalen Demokratie von den 1940er Jahren bis zur Gegenwart, Akademie für politische Bildung in Tutzing, 10. Oktober 2019.
 
National, translokal, global? Identitäten und ihre spatial level (Keynote-Adress), 'Nation' als Kategorie populärer Musik?, Jahreskonferenz der Gesellschaft für Popularmusik, Universität Mainz, 1.11.-3.11.2019.
 
 

Mitgliedschaften

  •  Rat für Migration
  •  Verband Deutscher Historiker und Historikerinnen
  •  Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung
  •  Die Unmündigen e. V. – Migrant*innenorganisation der zweiten und dritten Generation

 



News

Dr. Maria Alexopoulou als Expertin bei Podiumsdiskussion zu Zukunftsperspektiven für den Rechtsstaat (22.05.19)
Dr. Maria Alexopoulou, Projektmitarbeiterin im Team Neue Selbständigkeit am ifm, war am 9. Mai bei einer Podiumsdiskussion zu "Historischen Lehren und aktuellen Zukunftsperspektiven für den demokratischen Rechtsstaat" im Stuttgarter Haus der Geschichte als Expertin eingeladen. mehr...
Dr. Maria Alexopoulou spricht beim 16. SWR Medienforum Migration über Rassismus und Diskriminierung im Alltag (06.03.19)
Dr. Maria Alexopoulou, Projektmitarbeiterin im Team Neue Selbständigkeit am ifm, wird beim 16. SWR Medienforum Migration am 26. März 2019 Teil des Podiums in einer Diskussionsrunde zum Thema "Rassismus und Diskriminierung im Alltag" sein. mehr...
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